Grundlagen - Die Nährstoffe Teil 2

Vitamine

Der Vitaminbedarf ist von verschiedenen Lebensumständen abhängig. Junge Tiere, Senioren, Zuchttiere, Hunde mit vestärkt körperliche Bewegung, kranke Hunde benötigten mehr Vitamine als andere.


Grob wird unterschieden zwischen wasserlöslichen Vitaminen und fettlöslichen Vitaminen.

 

Zu den wasserlöslichen Vitaminen zählen die Vitamine der B-Gruppe, Vitamin C, Biotin, Folsäure, Niacin und Pantothensäuren.

 

Zu den fettlöslichen Vitaminen zählen die Vitamine A, D, E und K. Es ist wichtig, der Nahrung etwas Fett bzw. Öl hinzuzufügen z. B. Olivenöl, sonst gehen diese Vitamine ungenutzt verloren.

 

Der Vitamingehalt von Obst & Gemüse variiert - wie wurde angebaut? Wie war der Boden beschaffen? Wurde gedüngt? Wenn ja, wie? Zu welchem Reifezeitpunkt wurde geerntet? Wie lange dauerte der Transport und/oder die Lagerung? Etc. etc. Auch die Form der Weiterverarbeitung reduziert den Vitamingehalt drastisch, denn Vitamine sind licht- und hitzeempfindlich.

Worin sind Vitamine enthalten? Wofür sind sie gut?

Vitamin A

Kommt in zwei Formen vor: als Vitamin A (Retinol) nur in tierischen Nahrungsmitteln und als Provitamin A (Karotin). Carotinoide sind Vorstufen von Vit. A und können im Dünndarm mit Hilfe von Enzymen in Vit. A umgewandelt werden.

Vorkommen von Provitamin A besonders in: Brokkoli, Erdbeeren, Feldsalat, Fenchel, Karotten, Spinat, Hagebutten, Himbeeren, Mango, Melone, Papaya, Boretsch, Brennnessel, Giersch, Majoran, Minze, Petersilie, etc. enthalten.

Gut für: das Sehvermögen, die Haut, die Haare und Schleimhäute, für den Aufbau der Widerstandskraft gegen Krankheiten, für den Wachstumsprozessvieler Zellen.

Mangelerscheinung: eher bei Junghunden in Form von Wachstums- und Entwicklungsstörungen.

 

Vitamin B1 Thiamin

Vorkommen in: Brokkoli, Buchweizen, Chicorée, Feldsalat, Fenchel, Karotten, Kartoffeln, Spinat, Rote Rüben, Ananas, Bananen, Birnen, Hagebutten, Kokosnuss, Brennnessel, Borretsch, Dill, Kümmel, Majoran, Oregano, Thymian.

Gut für: die Nerven und Muskeln, hilfreich bei Appetitmangel, steuert die Umwandlung von Kohlenhydraten und Fetten in verwertbare Energie. Säugende Hündinnen haben einen erhöhten Bedarf.

Mangelerscheinung: Hunde zeigen wenig Appetit, neigen zu Kotfressen, weisen einen Leistungsabfall auf. Eine Mangelversorgung kann das zentrale Nervensystem stark beeinflussen.

 

Vitamin B2 Riboflavin

Vorkommen in: Brokkoli, Buchweizen, Chicorée, Endiviensalat, Feldsalat, Fenchel, Mangold, Pastinaken, Portulak, Rote Rüben, Spinat, Süßkartoffeln, Ananas, Birnen, Hagebutten, Heidelbeeren, Johannisbeeren, Kiwi, Papaya, Basilikum, Borretsch,

Brunnenkresse, Dill, Majoran, Oregano, Petersilie, Thymian.

Gut für: den gesamten Stoffwechsel, die Hormonproduktion, für Haut & Fell, Schleimhaut und Krallen. Ein erhöhter Bedarf besteht bei trächtigen und säugenden Hündinnen und bei Hunden im Leistungssport.

Mangelerscheinung: Wachstumsstörungen, Appetitlosigkeit, Muskelschwäche, Nervenleiden, ev. Haut- und/oder Schleimhautschäden. Eine Mangelversorgung in der Trächtigkeit kann zu Missbildungen bei den Welpen führen.

 

Vitamin B6 Pyridoxin

Vorkommen in: Brokkoli, Endiviensalat, Feldsalat, Fenchel, Karfiol, Karotten, Kartoffeln, Portulak, Rote Rüben, Sellerie, Spinat, Süßkartoffeln, Zucchini, Ananas, Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, Kokosnuss, Mango, Melone, Papaya, Bananen, Borretsch, Brennnessel, Dill, Oregano.

Gut für: den Stoffwechsel (vorallem Aminosäuren und Eiweiße, hat Einfluss auf die Fettaufnahme); muss für die Bildung von

Antikörpern und roten Blutkörperchen vorhanden sein; stellt auch wichtige Faktoren im Hormon- und Nervensystem dar. Ein erhöhter Bedarf besteht bei trächtigen und säugenden Hündinnen.

Mangelerscheinung: Wachstumsstörungen, Appetitlosigkeit, Blutarmut, Herzerkrankungen und Störungen des Zentralnervensystems.

 

Vitamin B12 Cobalamin

Vorkommen: nur in tierischen Nahrungsmitteln.

Gut für: den Aufbau der roten Blutkörperchen, das Wachstum, hat Einfluss auf den Stoffwechsel, die Muskelaktivität und den

Sauerstofftransport des Blutes. Es spielt eine wichtige Rolle bei der DNA-Synthese sowie im Nerven- und Herz-Kreislauf-System.

Mangelerscheinung: Blutarmut, erhöhter Fettgehalt in der Leber, Leistungsabfall.

 

Vitamin C

Vorkommen in: Brokkoli, Chicorée, Endiviensalat, Feldsalat, Fenchel, Gurken, Karfiol, Karotten, Kartoffeln, Kohlrabi, Kürbis, Löwenzahn, Mangold, Pastinaken, Portulak, Roten Rüben, Sellerie, Spinat, Süßkartoffeln, Topinambur, Zucchini, Ananas, Äpfel, Bananen, Birnen, Brombeeren, Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, Kiwis, Mangos, Melonen, Papaya, Basilikum, Bohnenkraut, Boretsch, Brennnessel, Brombeerblätter, Dill, Giersch, Majoran, Oregano, Petersilie, Minze, Salbei, Spitzwegerich.

Gut für: regelt den Flüssigkeitshaushalt, die Zell-Vitalität, -Elastizität und -Stabilität und die Kollagensynthese.

Eine Gabe wird empfohlen bei: Infektionskrankheiten, in erhöhten Stresssituationen, nach Operationen.

Mangelerscheinung: kommen nicht vor, da ausreichende Mengen in der Leber und in den Nieren hergestellt werden.

 

Vitamin D (Calciferol)

Vorkommen in: fettigen Seefischen, Leber, Eigelb, aber auch in Brunnenkresse.

Gut für: die Knochenbildung, zur Calcium/Phosphor-Verwertung.

Mangelerscheinung: bei Junghunden kann es zu Knochenerweichungen kommen, bei ausgewachsenen Hunden zu Knochendeformierungen.

 

Vitamin E

Vorkommen in: Buchweizen, Feldsalat, Fenchel, Grünkohl, Gurken, Karotten, Kartoffel, Kohlrabi, Kürbis, Löwenzahn, Mangold,

Pastinaken, Portulak, Rote Rüben, Sellerie, Süßkartoffeln, Ananas, Bananen, Brombeeren, Hagebutten, Heidelbeeren, Johannisbeeren, Kiwis, Kokosnuss, Mangos, Orangen, Borretsch, Brennnessel, Brunnenkresse, Dill, Oregano, Petersilie.

Gut für: das neuromuskuläre System, hat Einfluss auf die Immunabwehr, ist am Eiweiß-Stoffwechsel beteiligt, schützt fettlösliches Gewebe im Körper vor Oxidation und hilft den Muskeln und Nerven mit weniger Energie zu funktionieren, schützt vor Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Mangelerscheinung: ist selten; kann zu Wachstums- und Bewegungsstörungen führen, zu Herzmuskelschwäche, zu zentralnervösen Störungen.

 

Vitamin H (Biotin, Vitamin B7)

Vorkommen in: Brokkoli, Feldsalat, Karotten, Kürbis, Spinat, Süßkartoffeln, Topinambur, Zucchini, Äpfeln, Bananen, Birnen, Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, schwarzen Johannisbeeren, Mangos, Melonen, Orangen, Papaya, Borretsch, Dill, Petersilie.

Gut für: den normalen Fett- und Eiweißstoffwechsel, für die Synthese von nicht essentiellen Aminosäuren und Purinen, der Synthese von Vitamin C; es lindert Muskelschmerzen, Ekzeme und Hautausschlag.

Mangelerscheinung: führt zur Veränderungen im Stoffwechsel, Appetitlosigkeit, neurologische Anomalien, Dermatitis. Ein Biotinmangel in der Trächtigkeit kann Entwicklungsstörungen beim Ungeborenen hervorrufen.

 

Vitamin K

Vorkommen in: Brokkoli, Chicorée, Endivien, Feldsalat, Fenchel, Gurken, Karfiol, Karotten, Kartoffeln, Löwenzahn, Mangold, Portulak, Äpfel, Birnen, Bananen, Kiwi, Melone, Borretsch, Brennnessel, Brunnenkresse, Dill, Oregano, Petersilie.

Gut für: die Blutgerinnung; es ist für einen raschen Verschluss von blutenden Wunden und Gefäßverletzungen mit verantwortlich.

Mangelerscheinung: ein dauernder Mangel kann zum Verlust der Knochendichte führen. Mängel können nach einer Antibiotika- oder Sulfonamid-Behandlung auftreten; auch bei Erkrankungen der Leber.

 

Niacin (B3, Nikotinsäure)

Vorkommen in: Gurken, Karotten, Kartoffeln, Kohlrabi, Mangold, Pastinake, Roten Rüben, Topinambur, Ananas, Äpfel, Bananen, Birnen, Brombeeren, Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Kiwi, Mango, Melone, Papaya, Borretsch, Dill, Kümmel, Liebstöckel, Majoran, Oregano, Minze, Thymian.

Gut für: den Energiestoffwechsel, zur Reproduktion und Reparatur der DNS, wirkt regulierend auf den Blutzucker, für den

Zellstoffwechsel von Haut, Nerven und Muskeln; Niacin fördert ein gesundes Verdauungssystem und lindert Störungen von Magen & Darm und fördert den Kreislauf.

Mangelerscheinung: Fressunlust, Blutarmut, Dermatitis, degenerativen Veränderungen der Nervenzellen und zu Fettablagerungen in der Leber.

"Black tongue disease" - tritt durch Zellstoffstörungen der Schleimhäute auf.

 

Cholin (Vitamin B4)

Vorkommen in: Brokkoli, Endiviensalat, Feldsalat, Grünkohl, Gurken, Karfiol, Kartoffeln, Kohlrabi, Kopfsalat, Kürbis,

Löwenzahn, Mangold, Pastinake, Portulak, Roten Rüben, Spinat, Topinambur, Zucchini, Ananas, Äpfel, Bananen, Birnen, Erdbeeren, Himbeeren, Melone, Papaya, Basilikum, Oregano.

Gut für: den Fettstoffwechsel, in dem es dafür sorgt, dass Fett nicht in den Organen und Blutgefäßen angelagert wird; es wirkt entgiftend und den Leberstoffwechsel unterstützend, wichtig für die Membranen der Zellwände, fördert die Gehirn- und Gedächtnisfunktion durch die Umwandlung in Acetylcholin = einer der wichtigsten Neurotransmitter für Verhalten und Gefühle

im Gehirn; es soll frühzeitiges Altern verhindern und gut für die Herztätigkeit sein.

Mangelerscheinung: Arterienverhärtung, Leberverfettung, einer gestörten Nierenfunktion, erhöhten Cholesterinspiegel, Unfruchtbarkeit, verminderte Produktion von weißen Blutkörperchen, Lern- und Gedächtnisstörungen.

 

Folsäure

Vorkommen in: Brokkoli, Chicorée, Endiviensalat, Feldsalat, Fenchel, Grünkohl, Gurken, Karfiol, Karotten, Kohlrabi,

Kopfsalat, Kürbis, Mangold, Pastinake, Portulak, Roten Rüben, Sellerie, Spinat, Süßkartoffeln, Topinambur, Zucchini, Ananas, Äpfel, Bananen, Birnen, Erdbeeren, Himbeeren, Kiwi, Kokosnuss, Mango, Melone, Papaya, Borretsch, Dill, Liebstöckel, Oregano, Petersilie.

Gut für: den Aufbau der roten Blutkörperchen, schützt vor Darmparasiten, schützt das Herz-Kreislauf-System, gut für die Haut; ist wichtig für Deckrüden und trächtige Hündinnen, da es die Milchbildung fördert.

Mangelerscheinung: veränderter Appetit, Blutarmut, geringe Gewichtszunahme im Wachstum, Schwäche (Leistungsabfall), verzögerte Antikörperbildung bei bestimmten Infektionskrankheiten.

 

Pantothensäure (Vitamin B5)

Vorkommen in: Brokkoli, Buchweizen, Chicorée, Grünkohl, Gurken, Karfiol, Karotten, Kartoffeln, Kohlrabi, Kürbis, Löwenzahn, Mangold, Pastinake, Portulak, Roten Rüben, Sellerie, Spinat, Süßkartoffeln, Tobinambur, Ananas, Bananen, Brombeeren, Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, Kiwi, Kokosnuss, Mango, Melone, Papaya, Borretsch, Dill, Liebstöckel, Oregano,

Petersilie.

Gut für: ist am Energiestoffwechsel beteiligt; trägt zur Entgiftung und Ausscheidung von Arzneimitteln bei und hält das Immunsystem aufrecht; ist wichtig für die Funktionen der Haut, Schleimhäute und Wundheilung; Produktion von Haar-, Haut- und Blutpigmenten, Synthese von Neurotransmittern.

Mangelerscheinung: besonders im Wachstum kommt es rasch zu Stoffwechsel- und Wachstumsstörungen; Abgeschlagenheit, Trägheit, Appetitmangel, Reizbarkeit, schlechte Wundheilung, Veränderung von Haut und Schleimhaut, glanzloses Fell,

Haarausfall, Muskelschmerzen, Immunschwäche, Blutarmut, Magen-Darm-Entzündungen.

Mineralstoffe

In der Ernährungslehre werden die Mineralstoffe in Mengen- und Spurenelemente unterteilt. Die Unterscheidung ergibt sich aus der Menge wie sie im Körper vorkommen - Mengenelemente kommen demnach in einer höheren Konzentration vor als Spurenelemente.

 

Mineralstoffe dienen zum Aufbau von Knochen, aktivieren Enzyme und regeln den Wasserhaushalt.

 

Sie können nicht vom Hund selber produziert werden, somit müssen sie über die Nahrung zugeführt werden.

Mineralstoffe stehen in einer Wechselwirkung zueinander: ein Überschuss von einem Mineralstoff kann die Aufnahme eines anderen Mineralstoffs verhindern.

Die Mengenelemente

Kalzium

Befindet sich zum Großteil in den Knochen und den Zähnen, ein kleinerer Teil befindet sich in den Zellen, wo es der Blutgerinnung hilft und mithilft bei der Stabilisierung der Zellwände. Eine wichtige Rolle spielt Kalzium noch bei den Erregungsleitungen in den Muskeln und Nerven.

Kalzium steht in einer engen Verbindung mit Phosphor. Für die Aufnahme von Kalzium ist Vitamin D wichtig.  

Mangelerscheinung: Skeletterkrankungen, Blutgerinnungsstörungen.

Vorkommen: in Knochen.

 

Phosphor

Ist ebenso für das Skelett wichtig und ist in den Knochen und Zähnen gebunden und ist in jedem Zellkern vorhanden.

Mangelerscheinungen: Skeletterkrankungen.

Vorkommen: Fleisch, Frisch, Knochen, Getreide und Milchprodukte.

 

Magnesium

Befindet sich zum größten Teil in den Knochen, aber auch in den Körperzellen und in der Zellflüssigkeit. Es wird für den Aufbau des Skeletts benötigt, dient dem Nervensystem und den Muskeln, aktiviert Enzyme und ist wichtig für den Energiestoffwechsel in den Zellen.

Ein Mangel wirkt sich auf das Herz-Kreislauf-System aus und kann zu Muskelproblemen führen; ein Überschuss führt zu Durchfall.

Vorkommen: Fleisch, Knochen und Getreide.

 

Kalium

Ist ein Elektrolyt und kommt in jeder Zelle vor. Es regelt mit Natrium den Druckausgleich im Zellinneren und der Umgebung und ist somit für den Wasserhaushalt zuständig und hat Einfluss auf das Säure-Basen-Gleichgewicht, dient der Reizübertragung der Nerven und Muskeln und aktiviert Enzyme.

Eine Unterversorgung tritt nur bei lang anhaltendem Durchfall oder Erbrechen auf; ein Überschuss wirkt sich auf das Herz aus.

Vorkommen: Gemüse, Obst und Fleisch.

 

Chlorid

Ist ein Salz, das dem Elektrolythaushalt dient. Es ist hauptsächlich außerhalb der Zellen  in der extrazellulären Flüssigkeit enthalten. Ist an der Magensäurebildung beteiligt und beteiligt sich an enzymatischen Reaktionen.

Zu einem Mangel kommt es vor allem durch Durchfall und Erbrechen - wertvolle Salze gehen so verloren.

Dem Futter eine Prise Meersalz zufügen.

 

Natrium

Zählt zu den Elektrolyten; ist für die Druckverhältnisse im Zellraum mitverantwortlich, spielt eine Rolle beim Säure-Basen- und Wasserhaushalt, dem Nervensystem und den Muskeln.

Ein Mangel kann durch Durchfall, Erbrechen und bei großer Hitze auftreten.

Natrium kann über Salz und Blut zugeführt werden.

Die Spurenelemente

Eisen

Ist Bestandteil der Proteine in den roten Blutkörperchen, in der Muskulatur und in den Körperzellen.

Eisen ist wichtig für das Immunsystem, dient als Kofaktor für einige Enzyme und wird für die Zellatmung benötigt.

Ein Mangel kommt aufgrund der Speicherorte in Leber, Milz und Knochenmark kaum vor; nach einem hohen Blutverlust kann mit einem Eisenmangel gerechnet werden.

Vorkommen: tierische Futtermittel, vor allem Innereien wie Leber oder Niere. Das in pflanzlichen Nahrungsmitteln vorkommende Eisen kann der Hund nicht (oder nur sehr schlecht) aufnehmen.

 

Kupfer

Dient der Aufnahme und dem Transport von Eisen, und bildet zusammen mit Eisen den roten Blutfarbstoff. Es wirkt an der Bildung von Pigmenten mit, bei der Herstellung von Kollagen und beim Skelettaufbau. Kupfer wird in der Leber gespeichert. Wird Zuviel Kupfer aufgenommen, wird es über die Gallenflüssigkeit ausgeschieden.

Bei einem Mangel kann es zu Anämie, Depigmentierung und Fehlwachstum des Skeletts kommen

Vorkommen: Leber, Nieren, Getreide, Obst und Nüsse.

 

Kobalt

Hie zu gibt es kaum Wissenschaftsbelege - daher nur wenig Informationen.

Es ist Bestandteil vom Vitamin B12 - von daher ist die Aufnahme durch ausreichend Vitamin B12 gedeckt.

 

Mangan

Befindet sich in jeder Zelle. Es ist für die Knochenentwicklung, für das Gehirn und die Fortpflanzung zuständig. In relativ hoher Konzentration findet sich Mangan in Getreide, Leber, Nüssen und vorallem in Blattgemüse.

 

Zink

Kommt in vielen Geweben vor und ist am Stoffwechsel von Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen beteiligt. Auch für die Augen spielt es eine wichtige Rolle, und ist auch in der Aderhaut des Auges zu finden, ebenso in Haut, Haaren, Skelett und Leber.

Mangelerscheinungen können zu Wachstumsstörungen, Fortpflanzungsstörungen, Abmagerung, Veränderungen von Haut & Haaren (stumpf, glanzlos) führen. Eine Überversorgung führt zu Mangel an Kalzium und Kupfer.

Vorkommen: Innereien, Fleisch, Nüsse und Samen, Eier, Hefe und Getreide

 

Jod

Hauptsächlich zur Hormonproduktion der Schilddrüse notwendig. Ein Mangel führt zu einer Kropfbildung, einer Vergrößerung der Schilddrüse, Wachstumsstörungen, Apathie, Gewichtsverlust und Haarausfall.

Vorkommen: Meeresalgen, Ananas, Milchprodukte

 

Selen

Schützt zusammen mit Vitamin E die Zellwände vor Schäden durch Oxidation. Hohe Konzentrationen finden sich in der Leber, der Niere und in Haaren.

Eine Unterversorgung zeigt sich bei Welpen in Wachstumsstörungen und Muskelschwund; bei einer Überversorgung kann es zu Schwäche, Erbrechen und Nervosität kommen.

Vorkommen: Getreide, Fleisch, Fisch  

 

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